Garten-Ratgeber

Pflanztipps für Stauden

Garten-Ratgeber: Pflanz- und Pflegetipps für Stauden

Man muss kein Profi sein - auch als Hobbygärtner können Sie Ihren Garten einfach und wirkungsvoll gestalten.

Damit Sie wirklich Freude an Ihren Pflanzen haben, beachten Sie bitte unsere Pflanztipps:

  • Pflanzung von Stauden ganzjährig bei frostfreiem und nicht zu nassem Boden möglich
  • Hauptpflanzzeiten von März - Mai und von August – Oktober nutzen
  • Boden mit der Grabegabel tief lockern, Unkräuter restlos entfernen
  • Schweren Lehmboden durch einarbeiten von Sand, Rindenkompost etc. auflockern; leichten, sandigen Boden mit abgelagertem Kompost verbessern
  • Pflanzgut gründlich wässern, danach austopfen
  • An den vorgesehenen Pflanzstellen auslegen
  • Stark durchwurzelte Ballen mit einem scharfen Messer seitlich einritzen
  • Nicht höher oder tiefer als im Anzuchttopf einpflanzen
  • Leitstauden - das Gerüst der Pflanzung, zuerst setzen
  • Anschließend niedrigere Stauden in Gruppen pflanzen
  • Flächendecker zuletzt einfügen
  • Fertige Pflanzung kräftig angießen, aber nicht in der Mittagssonne wässern.
  • Nach der Pflanzung entsprechend der Witterung gießen.

Bitte beachten:
Stauden in Gruppen von 3 -5 Stück im Abstand von ca. 30 - 50 cm setzen.
Ausnahmen: Stauden für Einzelstellung einzeln pflanzen

Stauden richtig pflegen:

Im Frühjahr den Boden auflockern, dabei Laubreste, Humus, Kompost und Volldünger in mäßigen Gaben in die oberste Bodenschicht einarbeiten (nur 2-3 cm tief).
Gräser und bizarre Stauden erst jetzt zurückschneiden.

Im Sommer an heißen Tagen nur in den Abendstunden wässern; nicht mehr als 20 l/m² (Vorrat für ca. 1 Woche)
Halb hohen und hohen Stauden mit großen schweren Blütenständen, wie z.B. Rittersporn, Lupinen, Astern, mit Stützen
Halt gebenVerblühte Blütenstände immer wieder herausschneiden, um die zweite Blüte zu fördern.Bodendecker, wie z. B. Gänsekresse und Blaukissen, nach der Blüte zurückschneiden.
Im Frühsommer eine leichte Nachdüngung geben.

Im Herbst Samen- und Fruchtstände sowie bizarr wachsende Stauden (Gräser) nicht zurückschneiden; sie verschönern den Garten durch Reif- und Schnee-Effekte und bieten Vögeln und Kleintieren Winternahrung.
Gefallenes Laub, sofern es die Pflanzen nur leicht bedeckt, nicht entfernen. Frostempfindliche Stauden, wie Stockrosen und Pampasgras, mit einem luftigen Winterschutz aus trockenem Laub und Tannenreisig abdecken.

  • Stark wachsende Stauden, wie Margerite, Phlox, Lupine oder Gräser, alle 3 -5 Jahre teilen und umpflanzen
  • Stauden für Einzelstellung, wie Fackellilie, Geißbart oder Pfingstrose, möglichst lange am gleichen Platz lassen
  • Nützlingen im Garten gute Lebensbedingungen schaffen: dazu Gewürz- und Heilpflanzen sowie Arten aus den Familien der Dolden- und Korbblütler anpflanzen

Im Winter sind die Stauden in die winterliche Ruhe getreten und überdauern mit unterirdischen Wurzelstöcken oder flach auf dem Boden anliegenden Polstern.
Jetzt ist die Zeit, in Büchern zu stöbern und neue Ideen für das kommende Staudenjahr zu sammeln.
Gönnen Sie sich und Ihren Stauden diese Ruhephase.

Achtung: Stauden haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse:

  • einige sollten nie verpflanzt werden
  • viele andere müssen nach einigen Jahren geteilt (verkleinert) und neu eingesetzt werden
  • wenige erwarten Winterschutz
  • manche blühen nach Rückschnitt viel intensiver und zum Teil nach Wochen zum zweiten Mal
  • langstielige Stauden fallen bei Regen und Wind leicht um; deshalb rechtzeitig stützen
Masterstauden