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Dort wohnen, wo der (Zwerg-)Pfeffer wächst

Scharf ist die Peperomie eigentlich nicht. Ihren Zweitnamen „Zwergpfeffer“ hat sie allerdings tatsächlich von den würzig-pfeffrig schmeckenden Blättern und Früchten ihrer Verwandten in den Tropen. In Europa ist die Peperomie allerdings hauptsächlich als Zier- und Zimmerpflanze verbreitet.

Ihre kelchförmigen, fleischigen Blätter machen den Zwergpfeffer hierzulande sogar zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen. Im Gegensatz zu ihren tropischen Verwandten sind ihre Blätter nicht zum Verzehr geeignet und sogar ein wenig giftig.

Die Standortfrage der Zimmerpflanze

Sie ist dekorativ und pflegeleicht. Und genau das macht doch eine gute Zimmerpflanze aus. Die hellen, immergrünen Blätter benötigen gerne einen hellen Standort, damit sie ihre Farbe behalten. Je höher die Weißanteile der Blätter sind, desto heller sollte der Standort sein. Ist er zu sonnig, blassen die Blätter der Peperomie leicht aus. Warm sollte ihr Platz allerdings sein, bei Temperaturen unter 18 Grad Celsius hält es die tropische Pflanze nämlich nicht lange aus. Auch Temperaturschwankungen oder Zugluft machen ihr zu schaffen und können ihr auf Dauer schaden.

Die richtige Pflege der Peperomie

Fast 2000 Arten der Peperomie gibt es weltweit, in Europa sind rund zwanzig davon als Zimmerpflanzen kultiviert. Sie wachsen mit kleinen und großen, runden und ovalen Blättern und unterscheiden sich auch in ihrer Blattfärbung. In der Pflege gibt es allerdings kaum Unterschiede. Da die Peperomie ursprünglich aus den Tropen stammt, fühlt sie sich in feuchten und warmen Räumen heimisch. Ein Platz im Badezimmer findet sie also eigentlich immer. Und auch wenn sie durch die Luftfeuchtigkeit einer heißen Dusche schon mit oberflächlicher Feuchtigkeit versorgt wird, sollte man die direkte Wasserversorgung nicht vernachlässigen.

Wasser für die Peperomie

Eine ausgewogene Wassergabe gehört zur Pflege der Zimmerpflanze dazu. Das Wasser, mit der die Peperomie gegossen wird, sollte zimmerwarm und möglichst kalkfrei sein. Erst wenn das Substrat oberflächlich etwas angetrocknet ist, sollte man es wieder gießen. Austrocknen darf der Wurzelballen allerdings auf keinen Fall, da die Pflanze dadurch dauerhafte Schäden erleidet.