Eine Pflanze sagt mehr als tausend Worte, und das nicht etwa nur als Geschenk: Wer sein Büro, das Foyer, einen Besprechungsraum mit Pflanzen gestaltet, löst beim Betrachter unbewusst Signale aus – und kann so bewusst Botschaften senden.
Welten liegen zwischen der königlichen Palme und dem fast schon linearen Bogenhanf. "Der erste Eindruck ist entscheidend. Mit der richtigen Pflanzenwahl geben Sie bereits im Foyer eine Visitenkarte ab, die die Philosophie Ihres Unternehmens widerspiegelt", erläutern die Raumbegrüner.
In den Eingangsbereich eines Unternehmens gehören z.B. "Eyecatcher", also richtige Hingucker. "Hier sollen die Pflanzen verblüffen, den Fortschritt und die Modernität des Unternehmens vermitteln. Dabei helfen knorrige Stämme, exotische Palmen, auffällige Reihungen und extravagante Gefäße, am besten in den Firmenfarben."
Im Wartebereich des Foyers hingegen machen "Herzlich-Willkommen-Pflanzen" einen guten Eindruck: Große, runde, satt-grüne Blätter zeigen, wie gesund und saftig das Unternehmen ist. Der Besucher hat gleich das Gefühl: Hier bin ich willkommen, hier werde ich satt!
Wer Kontinuität und Zuverlässigkeit vermitteln möchte, greift auf großblättrige, "altmodische" Pflanzen wie Schefflera, Clusia, Monstera oder die Geigenfeige zurück.
"Im Besprechungsbereich von Vorstand und Geschäftsführung wiederum beschränkt man sich auf das Wesentliche, so wie im Gespräch", raten die Raumbegrüner. Das vermitteln energische, geradlinige und aufrechte Pflanzen mit sparsamem Blattwerk: Sanseverien, Säulenkakteen und generell Sukkulenten schaffen das konzentrierte Ambiente. In Kombination mit schlichten, hochwertigen Gefäßen erreicht der Chef genau, was er will: Konstruktive Gespräche in einem Klima von Niveau und Stilsicherheit, in dem er den Ton angibt.
Welche Botschaft wollen Sie Ihren Kunden und Gästen mit auf den Weg geben? die Raumbegrüner sind auch in Ihrer Nähe.
Holen Sie sich die Natur im Doppelpack
Ab sofort sind nicht mehr nur die Pflanzen Perfektionisten der Einzigartigkeit. In liebevoller Handarbeit werden auch ihre Gefäße mit exotischen Bananenblättern individuell gestaltet - jedes ein ausgefallenes Unikat.
Mit den natürlichen Materialien kommt ein besonderes Flair ins Haus. Jetzt können wir doppelt aus der Natur schöpfen und Ihre Räume authentisch und persönlich gestalten. Bananenfaser, Weide, echte Muscheln oder Marmor gestalten in dieser Saison neue (Spiel-) Räume.
Mosaike für edle Glanzeffekte
Edlen Glanz verleihen geschliffene und polierte Natursteine. Darüber hinaus präsentieren sich auch bewährte Materialien wie Edelstahl, Aluminium und Keramik im neuen Design.
Alle Gefäße nehmen sich jedoch vornehm zurück und lassen ihren Bewohnern den Vortritt. Natürliche Farbtöne, gedecktes Grau, klassisches Weiß und Schwarz dominieren 2012.
Grelles Knallbunt sucht man vergeblich - dafür setzen Glas- und Spiegelmosaike auf lackierter Oberfläche glänzende Akzente.
Holz: Schwarz gebeizt oder edel lackiert
Massive Holzgefäße entfalten unterschiedlichste Wirkungen: Sie sind naturbelassen, mit Klarlack veredelt, grau oder schwarz gebeizt. Eine verbrannte Holzoptik schafft exklusive Hingucker.
Und das mit gutem Gewissen: Das leichte und dabei feste Paulownia-Holz des Blauglockenbaums, aus dem die Holz-Gefäße gefertigt werden, wächst schnell und wird nachhaltig angebaut.
Modern-gemütliche Lounge-Atmosphäre
"Donut" heißt das neue Gefäß aus leichtem, robustem Polystone-Material. Auf Augenhöhe gesellen sich die grünen Lieblinge zu ihren menschlichen Mitbewohnern und schaffen eine modern-gemütliche Lounge-Atmosphäre.
Wenn Pflanzgefäße uns willkommen heißen
Im eigenen Zuhause oder am Arbeitsplatz begrüßen uns nicht mehr nur die Pflanzen, sondern auch ihre Gefäße - und das sogar in 21 Sprachen. In erhabenen Buchstaben ist der Gruß aus dem Korpus des hellbeigen Gefäßes ‚Welcome' gefräst: "Willkommen - Benvenuto - Välkomna!"
Grün im Raum erfüllt vielfältige Aufgaben. Es setzt Akzente bei der Raumgestaltung, dient als Sichtschutz oder als Blickfang, bildet einen warmen Kontrastpunkt zu kühlem Stein und Glas und steigert bei alledem die Gesundheit und das Wohlbefinden.
Pflanzenproduzieren bei der Photosynthese Sauerstoff und können zur Minderung der Schadstoffe in der Raumluft beitragen. Sie senken die Staubbelastung i beheizten Räumen und sorgen für eine Zunahme der Luftbefeuchtung. Vor allem in großzügig verglasten Innenräumen können Pflanzen Schatten spenden und durch ihre Transpiration kühlen.
Durch ihre Formenvielfalt, ihre Farben und ihre Gerüche schaffen Pflanzen eine angenehme Raumatmosphäre. Sie heben die Stimmung, beruhigen und mindern den Stress.
Auszug aus dem Raumbegrünungs-Handbuch 2003, Wilfried Werner, Vorsitzender des Arbeitskreises Innenraumbegrünung im BGL
Mit unseren Gestaltungsbeispielen wollen wir Ihnen helfen das für Sie beste Arrangement zu finden. Preise erhalten Sie auf Anfrage in unserem Gartencenter, die Pflanzenpreise sind tagesaktuell und damit immer gesondert zu ermitteln.
Pflanzen wirken stressreduzierend, schalldämpfend und emissionsmindernd. Darüber hinaus sind sie dekorativ und erzeugen eine angenehme Atmosphäre. Gunnel Buchholz über den Nutzen pflanzlicher Wohltaten im Büro.

Die Zeiten von einsamen Primeln, Orchideen oder traurigen Benjamini
sind vorbei. Konzeptionelle Raumbegrünung entwickelt Lebensräume -
Arbeitsplätze, die die Bedürfnisse des Menschen an seinem
Beschäftigungsumfeld einbeziehen. Mit dieser Zielsetzung wird
beispielsweise folgenden Überlegungen nachgegangen: Braucht die Dame an
der Hotline eine schallschluckende Umgebung? Oder: Kann trockene
Heizungsluft durch eine lebendige Pflanzenwand ausgeglichen werden? Je
nach Anforderungen ergibt sich daraus die Auswahl und Positionierung von
Pflanzen.
Dieser Fokus berücksichtigt neben medizinischen Untersuchungen auch das
evolutionsbiologische Erbe des Menschen im 21. Jahrhundert. Bei lebendigem
Grün werden archaische Reaktionen im Gehirn aktiviert. Grün steht für
Wasser, Leben und Nahrung. Das bedeutet: Sicherheit! Und Sicherheit macht
gelassen und entspannt. Auch in Zeiten von Convenient Food kommen wir um
diese evolutionäre Wahrheit nicht herum - und können von ihr profitieren.

Den Zusammenhang zwischen Raumbegrünung und der Verbesserung des
psychosozialen Zustandes von Beschäftigten bestätigte 2002 auch eine
werksinterne BMW-Studie. Die Abteilung Arbeitssicherheit in München ließ
ein Standardbüro und ein Büro mit Klimaanlage gegen ein Büro mit
Fensterlüftung antreten. Dessen Gesamtfläche war mit 11 % begrünt worden.
Dieses "Grüne Büro" wurde schnell zum Liebling der Beschäftigten. 47 % der
Mitarbeiter gaben an, sich dort "entspannter zu fühlen".
Und das grüne Bewusstsein wächst. Eine Umfrage der Kienbaum Executive
Consultants und TNS Emnid unter deutschen Nachwuchs-Managern aus dem Jahr
2003 hat ergeben, dass bei der zukünftigen Arbeitgeberauswahl ein
optimaler Arbeitsplatz auf Platz zwei liegt. Für fast 60 % der angehenden
Führungskräfte steht hier das Vorhandensein von Pflanzen im Büro vor dem
Wunsch nach einem technisch perfekten Arbeitsplatz (50 %). Zu Recht, denn
Pflanzen kriegen vieles besser in den Griff.

Pflanzen verdunsten weit über 90 % des Gießwassers. Anders als in
Klimaanlagen - durch die Aerosole - verbessern sie so die Raumluft auf
völlig unbedenkliche Weise. Dank moderner Pflanzsubstrate wie Hydrokultur
sind Nebenwirkungen wie pathogene Keime oder Allergien ausgeschlossen.
Übrigens ist feuchtere Raumluft nicht nur gesünder für die Atemwege, sie
wird von Menschen auch als wärmer empfunden. Dieses wenn auch subjektive
Empfinden verringert Heizkosten - und zwar objektiv! "Raumbegrünung ist
immer eine einfache und natürliche Lösung", so Lutz-Peter Kremkau,
Geschäftsführer der Raumbegrüner GmbH, über seine langjährigen
Erfahrungen. "Darüber hinaus reduzieren Pflanzen die Staubbelastung und
filtern Schadstoffe."

Eine Forschungsgruppe der Technologischen Universität Sydney wies in
einer Studie nach, dass bei einer Konzentration flüchtiger organischer
Verbindungen von über 100 ppb (parts per billion) Topfpflanzen eine
Reduktion der Schadstoffbelastung von 50 bis 70 % leisten. Schon wenige
Pflanzen reichen für diese Wirkung aus.
Die flüchtigen organischen Verbindungen - man kennt sie spätestens seit
der Formaldehyd-Diskussion - sind in hoher Konzentration für
Befindlichkeitsstörungen (Sick-Building-Syndrome) und ernstere
Gesundheitsbeschwerden verantwortlich. Was den Menschen krank macht, ist
für Pflanzen kein Problem. Die pflanzliche Luftreinigung arbeitet auf zwei
Arten:
- Die Pflanzen nehmen bestimmte Schadstoffe durch die Spaltöffnungen ihrer Blätter auf und sammeln, "verstoffwechseln" und veratmen sie.
- Die Luftschadstoffe gelangen in den Boden. Dort werden sie entweder von Wurzeln aufgenommen und in der Pflanze eingelagert oder von Bodenbakterien abgebaut und anschließend von der Pflanze verstoffwechselt.
Still und heimlich bewegen Pflanzen also eine ganze Menge für den Menschen. Dazu bedarf es fachlicher Kompetenz. "Ernsthafte Raumbegrünungs-Konzepte benötigen umfassendes Know-how, das von der Lichtplanung bis zur Bewässerungstechnik alles beachtet", merkt Lutz-Peter Kremkau kritisch an. "Nur so kann mehr Lebensqualität entstehen."
© Alle obigen Fotos
JAGO Kunststoff GmbH & Co. KG
Quelle: 2. Quartal 2007
www.dieraumbegruener.de / Das Büro 2/07





































































